Feels like home

Niemand, der mich auch nur ein kleines bisschen kennt, hätte auch nur für möglich gehalten, dass das Glücksgefühl der Woche mich ausgerechnet beim Joggen ereilen würde. Selbst wenn man nur in diesem Blog ein wenig liest, stellt man zum Beispiel hier oder vielleicht hier fest, dass ich auf wirklich hohem Niveau unsportlich bin. Wie konnte es also dazu kommen? Weiterlesen

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Sommer, Sonne, Unistress

Es ist warm. Es ist wirklich, wirklich warm. Ich werde den Teufel tun und hier jetzt anfangen über Temperaturen rumzujammern, ich liebe die Sonne und ich liebe es, wenn es warm ist!
Eher hätte ich das Bedürfnis, über die Uni zu jammern.

Natürlich gibt es auch gute Seiten, so froren die WiWi-Kommilitonin und ich in einem Hörsaal heute mal nicht, das allererste Mal in unserer Studentenkarriere übrigens. Man kann sagen was man will, Klimaanlage könnense hier in meiner Uni. Weiterlesen

Achterbahn, oder so etwas ähnliches.

Nun ist es schon über eine Woche her, dass ich die erste Nacht hier geschlafen habe, und ich warte noch immer geduldig darauf, dass ich mich hier mehr zuhause fühle.
Zur Zeit ist es schwierig und anstrengend und fühlt sich an wie viel zu viel, aber ich bin optimistisch, es wird wohl besser werden. Es kann auch eigentlich nur noch besser werden, bisher führte die imaginäre Achterbahnfahrt der Emotionen nämlich vor allem ziemlich steil bergab. Und ich frage mich immer wieder, wieso ich überhaupt eingestiegen bin. Achterbahnen vertrage ich doch gar nicht! Weiterlesen

fertig.

Nun sitze ich hier und kann voll des Stolzes verkünden: Es ist geschafft! Die Regale sind eingeräumt das Bett ist bezogen und ich sitze an meinem Schreibtisch, der schon wieder genau so voll gepackt ist wie er es bei mir zuhause war. Wird das jemals anders sein? Ich zweifle daran.

Und da nicht nur das Zimmer fertig ist, sondern ich es auch bin, werde ich nun ins Bad gehen und mich dann mit Laptop oder Buch (mal sehen, wie lesefaul ich bin) ins Bett setzen/legen. Neues Bett, neue Matratze. Und was ich jetzt träume wird Wirklichkeit, so war es doch, oder?

Platt wie ein Brötchen

Dieser Artikeltitel begann schon in meinem Kopf mit den Worten „Platt wie…“, denn das trifft meine Gemütslage sowie körperliche Verfassung aktuell am konkretesten. Ich war mir nur nicht sicher, wie platt ich bin. Wie ein Brötchen? Wie ein Turnschuh? Wo kommen diese Sprichworte eigentlich alle her, und wieso sind Brötchen platt?
Na, ist ja auch egal. Ich habe jedenfalls heute fast den kompletten Umzug hinter mich gebracht. Viel eher als geplant (der Vormieter hatte mir ja eigentlich den Montag als Auszugsdatum zugesagt), aber ist ja jetzt auch nicht schlecht. Und wenn es gut läuft, werde ich morgen schon dort schlafen. Weiterlesen

Lyrikkalender: November 2013

Da dieses insgesamt das dritte Sonett ist, das ich verfasst habe, hab ich mich an Shakespeare orientiert für ausgesprochen unkreative Titelgebung entschieden. Die letzten zwei Zeilen möge man sich eingerückt vorstellen, die Umsetzung ist mir hier leider nicht so gelungen, wie ich das hatte haben wollen.

Sonnet 3

Johanna, though you’re far away from here,
I hope you don’t forget your loving ones
We hold you in our hearts, we keep you near
(At least do I, the past and coming months)
How strange it feels, right after all these years
We saw each other more than once a week
But everything we knew now disappears
And all new life is what we have to seek.
Johanna, Dear, I’ve spent the whole last night
To fight ‘gainst this iambic pentameter
But sonnets rule!, that’s why I so long tried
To find a rhyming word which ends on “eter”.
I’m giving up, I’ve had enough of this
Just let me tell you: Thou art truly missed.

Zurück in der Zivilisation

Endlich wieder zuverlässiges Internet!

Vor einigen Tagen hat uns leider unser WLan-Router verlassen (samt Netzstecker, der irgendwie plötzlich seltsam schröggelich roch. Schröggelich, ist das eigentlich ein Wort? Sauerländer Platt wahrscheinlich, und jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ichs mit -g oder -ch am Ende schreibe!). Auf jeden Fall war es dann tot, und mein Dorf gehört leider zu denjenigen, die bezüglich des mobilen Internets relativ wenig ausgebaut sind. Weiterlesen

Lyrikkalender: Oktober 2013

Drachenlied

Seh‘ im Wind den Drachen steigen
Stoffbespanntes Holzskelett
Ach, wie gerne könnt‘ ich fliegen
Wenn ich doch nur Flügel hätt‘

Hoch über den Wolken schweb‘ ich,
bläst der Wind mir ins Gesicht,
bleibt mir fast der Atem stehen –
Doch die Tiefe schreckt mich nicht.

Könnte ich nur ewig bleiben
Näher an die Sonne ran
Doch leider, auch aus schönstem Traum
Erwacht man irgendwann.