Zurück in der Zivilisation

Endlich wieder zuverlässiges Internet!

Vor einigen Tagen hat uns leider unser WLan-Router verlassen (samt Netzstecker, der irgendwie plötzlich seltsam schröggelich roch. Schröggelich, ist das eigentlich ein Wort? Sauerländer Platt wahrscheinlich, und jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ichs mit -g oder -ch am Ende schreibe!). Auf jeden Fall war es dann tot, und mein Dorf gehört leider zu denjenigen, die bezüglich des mobilen Internets relativ wenig ausgebaut sind.

Nun aber haben wir einen neuen Router, pünktlich für die Berichterstattung zum Umzug: Dieses Wochenende gehts nämlich los! Mein Vormieter hat heute seine Sachen aus der Wohnung geholt und ich die Schlüssel bekommen, es kann also wirklich losgehen. Ganz in Wirklichkeit, ganz real, und vor allem: ganz bald!

Inzwischen freu ich mich ziemlich drauf, auch wenn das alles noch ein wenig unkoordiniert aussieht zur Zeit. Ich habe bislang weder irgendeine Kiste gepackt – aber immerhin stehen sie schon bei uns im Flur – noch irgendetwas auseinander gebaut. Meinen Schreibtisch zum Beispiel, den werde ich mitnehmen.
Aber eine Matratzen-Unterlage habe ich eben schon einmal in das Zimmer geworfen, das symbolische Handtuch. Nicht, dass mir das noch jemand wegnimmt, jetzt, so kurz vor der Zielgeraden!
Der Schrank ist bestellt und für fünf Wochen lebe ich jetzt halt ohne. Die neue Matratze liegt im Auto und wartet darauf, probebeschlafen zu werden. Ist bestimmt bequem, und wehe, wenn nicht… teuer genug war sie jedenfalls. Aber da ich mein Leben lang auf Wasserbett geschlafen habe, wird die Umstellung ohnehin hart (im wahrsten Sinne des Wortes) und da spare ich lieber beim Schrank als beim Bett.
Das Studentenkonto ist jedenfalls mehr als belastet, aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Das Bruderherz hat, nachdem es mitbekommen hat, dass ich ausziehe, noch mehr Nähebedürfnis als eh schon. Sowohl bewusst als auch unbewusst, so kam er letztens nachts schlafwandelnd in mein Zimmer und ließ sich nur ungern wieder zurück in sein Bett befördern. Wenn ich so darüber nachdenke – vielleicht hat er auch nur gedacht, ich sei schon weg, und wollte sich in mein Bett legen.

Nun werde ich mich aber doch so langsam mal ans Packen begeben. Langsam und entspannt, versteht sich. Ich brauch ja das ein oder andere auch doch noch hier, und schlafen will ich da drüber eigentlich auch erst später irgendwann. Montag oder Dienstag oder so.

Wird schon, wird schon.

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