Perfektionsbelle

Sie ist wieder da – Bloggingbelle in der Internetwelt und Perfektionsbelle im echten Leben.

Nachdem das Sommersemester vorüber gegangen ist, und das ganz ohne dass ich allzu viel davon mitbekommen hätte, geht es nun wieder einmal mit großen Schritten auf die Klausuren zu. Und wieder einmal könnte man sich in den Hintern treten dafür, dass man nicht eher den Arsch hochbekommen und alles zusammen gefasst und Lernkarten gemacht hat und überhaupt. War Semesterbeginn nicht erst gestern? Habe ich den VWL-Kommilitonen nicht gestern erst gesagt, dass dieses Semester alles anders wird?
Und das schlimme ist, ich habe es selbst geglaubt. Jedes Mal wieder glaubt man selbst, dass man nicht einer von denen ist, die am Ende des Semesters schockiert feststellen, dass es schon das Ende des Semesters ist, dass man aus Fehlern lernt und dass man eine bessere Studentin wird. Macht einen das aus? Der felsenfeste Glaube daran, dass noch nicht Hopfen und Malz verloren sind und dass man sich bessern könnte, wenn man sich nur ein bisschen mehr anstrengte?

Ich glaube, ohne die Überzeugung, dass wir selbst dafür verantwortlich sind, ob wir den Hintern hoch kriegen oder nicht, würden wir dem Wahnsinn verfallen. Ich würde dem Wahnsinn verfallen.
Ich glaube übrigens auch, dass ich zu viel (nach-)denke.

Was passierte eigentlich, wenn eine Mücke einen in den Augapfel stäche? Können die das, die Mistviecher?

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