Urlaubsplanung!

Der größte Erfolg des heutigen Tages: Familienurlaubsplanung! Glücklicherweise ist die erste Herbstferienwoche in NRW dieses Jahr meine letzte vorlesungsfreie Woche, und deshalb kann Familie Belle gemeinsam nach Rom fliegen.
Zu unser aller Überraschung hat sogar das Bruderherz Lust mitzukommen (ich vermute, dass das was damit zu tun hat, dass er während der Zeit siebzehn wird… Er war nie ein Partymensch) und – was fast noch überraschender ist – ich habe Lust, mich mit Urlaubsplanung zu befassen. Weiterlesen

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Endlich Montag

Ich muss gestehen, ich habe den heutigen Tag herbeigesehnt wie selten einen anderen Montag.

Endlich die Klausuren überstanden. Nach der letzten Klausur heute Morgen bin ich nun für zwei Monate Uni-frei, und ich freue mich darauf. Mir ist vollkommen klar, dass die läppischen acht Wochen quasi gar nüscht sind und im Fluge vergehen werden, aber ich werde sie trotzdem genießen. Vielleicht mal wegfahren, auf jeden Fall erstmal viel ausschlafen. Und fürs erste rein gar nichts für die Uni machen. Weiterlesen

Verpasste Ziele, neue Pläne

Nach dem Gottesdienst heute morgen hab ich doch einen Rückzieher gemacht und bin nicht mit zum Mittagessen gegangen. Das hatte mehrere Gründe – ich behaupte zwar, dass es hauptsächlich am Zeitdruck wegen des Lernens lag, aber tatsächlich hab ich mich ganz einfach nicht getraut. Ja, so ist das, ich bin nämlich wirklich unglaublich menschenscheu. Am liebsten würde ich immer als erstes wen anders vorschicken und das Terrain sichern lassen. Weiterlesen

Ich liebe… #1

Eine der größten Schwächen, die ich vorweisen kann, ist die für Tante Dimity. Da zumindest in meinem Umfeld so gut wie niemand Tante Dimity kennt, sollte ich das wohl etwas näher erläutern:

Tante Dimity ist Figur einer gleichnamigen Krimi-Buchreihe, die in den Cotwolds in England spielt. Hauptperson ist die Amerikanerin Lori Shepard, die die Geschichten aus der Ich-Perspektive erzählt. Sie erzählt von ihrem Mann Bill und ihren Kindern Will und Rob, mit denen sie gemeinsam in dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Finch lebt. Man lernt die Dorfbewohner kennen sowie viele alte und neue Freunde, die Lori und ihre Familie in England finden; und nicht zuletzt eine weitere, etwas ungewöhnliche Bewohnerin des Cottages, Tante Dimity.
Dimity Westwood war zu Lebzeiten eine gutherzige, großzügige und wohlhabende Engländerin, der Loris Cottage gehörte. Nach ihrem Tod vererbte sie Cottage und Vermögen an Lori, kann es allerdings nicht lassen, mithilfe eines blauen Notizbuchs aus dem Jenseits mit Lori zu kommunizieren…
Klingt irgendwie seltsam, ist aber großartig! Weiterlesen

Das Grauen hat einen Namen…

… und zwar den des Mitbewohners. Ehrlich jetzt, hätte ich das vor meinem Einzug auch nur geahnt, dann hätte ich Abstand genommen vom Projekt „Umzug in die Unistadt“. Abstand von hier bis zum Mond, mindestens! Aber fangen wir lieber von vorne an.

Ich habe tausendfach betont, dass ich es wesentlich angenehmer finde, einen ruhigen Mitbewohner zu haben, als einen, der ständig Müll und Dreck in der Wohnung macht. Im Prinzip ist das auch weiterhin so.
Wenn aber besagter Mitbewohner die Küche grundsätzlich niemalsnie betritt, dann könnte man vielleicht schon stutzig werden. Wo lagert denn das Herzchen wohl seine Lebensmittel? Oder ernährt es sich ausschließlich von Knäckebrot und H-Milch? Weiterlesen

Viele graue Wolken

Als er mit Papa den Raum betritt, breitet sich unbehagliches Schweigen aus und schlagartig sinkt die Raumtemperatur gefühlt in den einstelligen Bereich. Was nicht fair ist, denn er hat doch gar nichts getan! Trotzdem fühlt er sich schuldig, denn Mama verlässt wutschnaubend den Tisch, an dem vorher noch alle gemeinsam gesessen und geredet haben. Seine Tante wirft ihrer Tochter einen Blick zu, die schüttelt seufzend den Kopf. Nein, einfach ist das wohl für niemanden. Weiterlesen