Endlich Montag

Ich muss gestehen, ich habe den heutigen Tag herbeigesehnt wie selten einen anderen Montag.

Endlich die Klausuren überstanden. Nach der letzten Klausur heute Morgen bin ich nun für zwei Monate Uni-frei, und ich freue mich darauf. Mir ist vollkommen klar, dass die läppischen acht Wochen quasi gar nüscht sind und im Fluge vergehen werden, aber ich werde sie trotzdem genießen. Vielleicht mal wegfahren, auf jeden Fall erstmal viel ausschlafen. Und fürs erste rein gar nichts für die Uni machen.

Endlich mal ausgemistet!
Nicht bei mir zuhause, dafür bin ich zu sehr Sammlerin, ich werf eigentlich erstmal nichts weg. Aber in den Räumen der Kinderkirche wurde heute rigoros alles weggeworfen, was uns nicht von seiner Notwendigkeit überzeugen konnte. Als wir nach zwei Stunden das Werk betrachteten, stellten wir fest, dass wir mindestens einen Schrank würden verkaufen können – und, dass die Wände dringendst mal wieder gestrichen werden müssten.
Beide Probleme werden sich von selbst in Luft auflösen, wenn unsere Kinder wiederkommen und anfangen zu basteln. Das wird sowohl Schränke als auch Wände füllen, gut, dass die Ferien endlich vorbei sind!

Endlich meine wunderbare Freundin wieder, die ein Jahr in Malawi verbracht hat. Unfassbar, dass dieses Jahr schon rum ist, und noch viel unfassbarer, dass ich sie heute wieder in die Arme schließen konnte.
Auch, wenn meine beste Freundin in Neuseeland und damit von der Strecke her deutlich weiter weg gewesen ist als Malawi, scheint es, als sei Malawi eine ganz andere Welt. Es ist so furchtbar vieles so anders! Besonders deutlich zeigt das ihre überraschte Reaktion auf den Regen, der irgendwann recht vehement anfing zu fallen: „Es regnet! Dabei ist doch Trockenzeit!“
Erst nachdem sie unsere amüsierten Blicke gesehen hatte, fiel ihr der Fehler an ihrer Feststellung auf. Jetzt schläft sie wahrscheinlich zwei Tage durch, und dann nehmen wir die viele freie Zeit in Angriff.

Und zu guter Letzt: Endlich nicht mehr in einem Pumakäfig zuhause! Der Mitbewohner hat sich tatsächlich mal blicken lassen. Ich hab meiner Mitbewohnerin die Kommunikation mit ihm überlassen, und was auch immer sie gesagt hat: Es scheint tatsächlich funktioniert zu haben. Als ich im Vorbeigehen einen kurzen Blick durch die offenen Tür warf, meinte ich sogar, firsche Bettwäsche auf dem Bett gesehen zu haben, aber das könnte auch eine optische Sinnestäuschung gewesen zu sein. Aber man ist ja schon mit kleinen Erfolgen zufrieden…

Ein langer, langer Tag ist nun wirklich vorbei. Und morgen werde ich ausschlafen können!

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