Und mal wieder…

… mal wieder sind die Semesterferien fast zu ende – zweieinhalb Wochen bleiben noch, wenn ich mich nicht irre, und eine davon werde ich in Rom verbringen. Freu ich mich ja drauf, so ist das gar nicht, aber irgendwie brauch ich eigentlich immer noch ein bisschen Zeit, um nach einem Urlaub wieder in der Realität anzukommen. Das wird in diesem Fall eher nichts werden, am Freitag kommen wir zurück und am Montag gehts dann wieder los.

Da kommen natürlich nun Fragen auf. Wie sieht das aus, alle Pläne durchgeführt (Haha. Ha.)? Was für die Uni getan (…)? Wenigstens irgendetwas geschafft?
Es hält sich in Grenzen. Aber entspannt habe ich, Familienleben genossen und Freundschaften gepflegt, Briefe und Mails geschrieben; alles in allem also wirklich viel Wohlfühlprogramm zelebriert. Und mal ehrlich: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Irgendwann werde ich (so Gott will) einen Job und eine Familie haben. Na ja, wenigstens Kinder. Soll ich dann in den Tag leben? Wohl eher nicht. Im Übrigen tu ich während der Vorlesungszeit wirklich genug, um mich jetzt nicht schuldig fühlen zu müssen, dass ich nichts getan habe. Das klingt wie eine Rechtfertigung? Ist es irgendwie auch. Man glaubt gar nicht, wie schief man angeschaut wird, wenn man nichts macht. Purer Neid der arbeitenden Bevölkerung, da bin ich sicher. Aber trotzdem muss ich mir nicht erzählen lassen, ich als Studentin würde ja wohl das ganze Jahr chillen, und das sähe man ja von März bis April sowie von August bis Oktober. All den Menschen, die sowas sagen, würde ich liebend gern mal einen Einblick in die Klausurvorbereitungswochen gönnen: sieben Tage die Woche locker zehn Stunden lernen am Tag, und das jeweils nen guten Monat lang. Zusätzlich die reguläre Arbeitsbelastung während des Semesters mit Hausaufgaben, Vorlesungen und Vor- sowie Nachbereitungen. Zusammengefasst: Studieren ist nicht Hochleistungschillen. Auch, wenn das manche Leute offensichtlich meinen. Da könnt ich ausrasten!

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