Die Sache mit dem Ferrero Rocher

Ich liebe Ferrero Rocher, ich esse diese Dinger wahnsinnig gern. Die sind einfach perfekt, die Mischung aus Schoko-Creme und der Nuss und den Nussstückchen und der Schokolade überhaupt… Kurzum, ich liebe Ferrero Rocher.

Trotzdem ereignete sich gestern eine Situation, in der ich kurz über mich selbst schmunzeln musste.
Der Freund und ich saßen entspannt mit ein paar Kommilitonen im Mathelernraum. Nicht wirklich produktiv (wie meistens), aber immerhin gesellig. Und da kam es, dass ich ein Ferrero Rocher in meinem Rucksack fand.
Das ist nicht so wahnsinnig überraschend, denn ich hatte es selbst ein paar Tage vorher eingesteckt – dann aber wieder vergessen.
Während ich mich schon auf diese Gaumenfreude ohnegleichen freute, schoss mir plötzlich die Überlegung durch den Kopf, ob ich mich nicht vielleicht doch mehr über die Freude des Freundes freuen würde als darüber, das Ding selbst zu essen. Und ich kam zu dem Schluss: genau so war es!

Es ist wohl klar, dass es in diesem Text nicht um blöde Ferrero Rochers geht.
Belle ist nur einfach immer noch Hals über Kopf verliebt.

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Spieleabend

Ernsthaft, Belle? Siehst du dir zu, wie du hier sitzt?
Es ist viertel vor zehn an einem Donnerstagabend, an dem Uniparty ist (und freier Eintritt im Club!), und was tust du? Du sitzt in der Uni und schaust deinem Freund und seinen Freunden zu, wie sie spielen. Ein sehr interessantes Spiel, ich glaube, es heißt Dominion und die werten Herren spielen es gleich mit zwei Erweiterungen. Die guten Nachrichten: Ich glaube, inzwischen verstehe ich das Spiel. Und ich glaube, dass es langsam auch sehr viel amüsanter wird – das Bier wird weniger und die Lautstärke nimmt zu. (Zur Zeit streiten sie, in welcher Reihenfolge Aktionen durchgeführt werden müssen.)

Ein guter Zeitpunkt, über das neue Jahr nachzudenken. Oder darüber, was es bisher so geleistet hat.

Belle ist glücklich. Sie hat ihren wundervollen Freund, hatte einen wahrhaft fantastischen 21. Geburtstag, obwohl es der erste war, den sie von morgens bis abends in der Unistadt verbracht hat. Wenn der Freund nicht gewesen wäre, hätte sie sicherlich sehr viel mehr geweint.
So war die Familie zum Essengehen in der Unistadt und es war ein wirklich schöner Tag.
Geburtstage sind ansonsten eigentlich nicht so meins, der Tag verging also recht unspannend.

Das kommende Wochenende wird hingegen etwas voller. Nicht nur Belle hatte nämlich am Montag Geburtstag, auch Mama Belle am Mittwoch und am kommenden Sonntag sowohl der Freund als auch Papa Belles Freundin. Viel zu tun also, und noch viel wichtiger: viele Geschenke zu besorgen!
Das für Mama Belle ist natürlich schon lange gekauft gewesen und auch schon ausgepackt. Das für Papa Belles Freundin hat dankenswerterweise Papa besorgt, aber was mache ich nun mit dem Freund?
Diese Frage wird mich mindestens bis Sonntag verfolgen. Vielleicht find ich morgen in der Stadt was passendes. Für Vorschläge wäre ich sonst auch immer offen…

Was könnte das neue Jahr sonst so bringen?
Ich freue mich darauf, viel Zeit mit dem Freund zu verbringen. Wenn ich es nicht schaffe, ihn vorher schon zu vergraulen, dann lerne ich im März seine Familie kennen – nicht, dass ich mich auf diese Situation besonders freuen würde, aber ich habe bei ihm das erste Mal das Gefühl, dass es passt. Dass es ganz hervorragend passt und dass ich ihn behalten will.
Und es macht mir keine Angst, wenn er von März redet.

Die Uni macht mir zur Zeit weniger Angst als sie es schonmal getan hat. Ich könnte mir vorstellen, dass ich das Semester vielleicht überlebe  (ganz vielleicht).
Und sogar für den neuen Tutorenjob im kommenden Semester habe ich mich bereits beworben, darauf bin ich ein bisschen stolz!

Ich kann mich echt nicht beklagen. Vielleicht mache ich die Tage mal einen Rückblick aufs vergangene Jahr, das könnte ich mir durchaus interessant vorstellen…