Projekt Bücherregal

Mein Bücherregal platzt aus allen Nähten. Leider ist das inzwischen kein Indiz mehr für die bevorzugte Freizeitgestaltung, sondern ein Relikt aus alten Zeiten. Bücher über Bücher, und der ständige Drang, neue zu kaufen. Kombiniert man dies mit der traurigen Tatsache, dass ich zum Lesen kaum die Zeit finde, kommt man zu dem niederschmetternden Schluss: Aufgeteilt auf zwei Bücherregale befinden sich um die 350 Bücher in Belles Besitz, von denen sie bisher nur gut die Hälfte gelesen hat. Das ist einfach kein Zustand!
Und deswegen wird nun das Projekt Bücherregal ins Leben gerufen.

So schnell wie möglich sollen nämlich (wenigstens im Regal der neuen Wohnung) nur noch Bücher stehen, die gelesen sind; das Regal im Elternhaus wird zwar nur zweitrangig, aber ebenfalls bearbeitet. Der Plan sieht vor, jede Woche mindestens ein Buch zu lesen, was sehr entspannt gerechnet ist. Wenn ich nämlich lese, dann richtig (und schnell). Im Endeffekt sollen es jeweils vier Bücher im Monat sein, über die ich dann auch regelmäßig bloggen möchte.

So weit, so ambitioniert. Wer mich kennt, weiß, dass allein der Vorsatz des regelmäßigen Bloggens nicht leicht zu erfüllen ist. Wer mich besser kennt, weiß zudem, dass es mir oft schwerfällt, die Ruhe zum Lesen zu finden.
Aber vielleicht ist gerade das nicht schlecht, in einer Zeit, in der Ruhe Mangelware ist. In der ich vor lauter Stress und Geschehen um mich herum kaum zum Durchatmen oder Nachdenken habe. In der mich sehne nach einem Tag oder zweien, die keine neuen Herausforderungen liefern sondern einfach nur Alltag. Einen Versuch ist es wert.
Und wenn alle Stricke reißen, dass wird die nur ein weiteres Projekt, dessen Scheitern dieses Blog für alle Zeiten festhält.

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Kurzer Monatsrückblick (07/15)

Huch, da ist auch der Juli schon vorbei und mit ihm ein Haufen Klausuren. Den letzten Monatsrückblick kann man übrigens hier finden.

Wie war der Monat?

Puh, schwer zu sagen. Die Klausuren waren grausam und in der Zeit war ich weder für mich noch für irgendwen sonst leicht zu ertragen. Aber der Freund hat getan was er konnte, und das war echt gut!
Alles in allem mag ich trotzdem nicht mehr als 2 von 5 Punkten vergeben.

Zugenommen oder abgenommen?

Weiterhin abgenommen, kurzzeitig unter 72, jetzt wieder knapp über 72 Kilo.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Habe ich gar nicht so im Auge, war wohl im Rahmen. Also vermutlich etwas weniger.

Mehr bewegt oder weniger?

Der Klausurstress hat alles an regelmäßigen Veranstaltungen gekillt. Also weniger bewegt.

Das leckerste Essen?

Das Roadhouse mit seinen Burgern rockt, selbst gekocht wurde im vergangenen Monat so gut wie gar nicht.

Die beste CD?

Eine Neuerscheinung aus dem Juni von Mika, „No place in heaven“. Bleibt also mehr oder weniger beim Alten.

Gelesen?

Tatsächlich mal Bücher gelesen! „Wer ist Mr. Satoshi“ von Jonathan Lee, „Sehnsucht nach Elena“ von Joel Haahtela und „Sturz der Titanen“ von Ken Follett begonnen. Fester Vorsatz: Alle Bücher lesen, die ich noch irgendwo besitze!

Die meiste Zeit verbracht mit?

Den Kommilitonen und dem Freund, wie gehabt.

Die schönste Zeit verbracht mit?

Dem Freund und der Familie, ebenfalls wie gehabt.

Das Highlight des Monats?

Eine schicke 1,0, wenn auch nur im Studium Generale und damit ohne Gewicht fürs „echte“ Studium.

Und nun: August. Umzugsmonat. Aufregung!