Projekt Bücherregal: der vierte Monat

Ich bin etwas überrascht, wie gut das funktioniert – auch wenn der letzte Monat etwas schleppend lief (und es auch nur vier Bücher geworden sind, weils auf Weihnachten zu etwas stressig wurde). Aber vier Monate schon, das ist immerhin ein ganzes Dritteljahr (und wahrscheinlich habe ich in diesem Dritteljahr mehr gelesen als in den vier Semester davor). Wie dem auch sei, zu den folgenden Büchern kam es in den vergangenen Wochen:

Katherine Webb: Italienische Nächte (22.11.-30.11.)
Ein weiterer Buchverlosungsgewinn, der mich sehr gefesselt hat. Eine Liebesgeschichte, eingebettet in die Wirren der italienischen Nachkriegszeit. Die Atmosphäre so aufgeheizt wie der Sommer, und immer rechnet man damit, das was passieren muss.
Gestört haben mich fast nur die durchgehenden Gegenwartsformen. Die passten für mich einfach irgendwie nicht so recht in den historischen Kontext.

Henning von Melle, Volkmar Joswig: Schneesturm (30.11.-04.12.)
Tja, was soll ich von diesem Krimi, den ich ebenfalls über eine Buchverlosung bekommen hatte, nur halten?
Die Geschichte bietet eigentlich sehr viel Raum für wirklich spannende Verwicklungen, aber das wurde leider nur so halb umgesetzt – weil der Erzählstil sehr nüchtern war und eher an eine Berichterstattung denn an Unterhaltungsliteratur erinnerte. Dadurch fehlte in weiten Teilen die Spannung, die Verwicklungen waren schon da.
Zum Ende hin wurde es etwas flüssiger und fesselnder erzählt, da schlichen sich dann aber deutlich mehr Tippfehler ein… Wie gesagt. Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll.

Max Bentow: Der Federmann (05.12.-08.12.)
Atemraubender Psychothriller, der in meinen Augen wirklich hält, was er verspricht. Ich hab mich jedenfalls kaum getraut, am Abend nach der Lektüre den Weg vom Schwimmbad nach Hause alleine zu machen.
Besonders schön fand ich, dass man nicht unbedingt mit der Auflösung rechnen konnte – überraschend war es auf jeden Fall, gerade das Ende.

Eva Stachniak: Der Winterpalast (09.12.-15.12.)
Mitreißend geschriebener historischer Roman, dem all die Langatmigkeit fehlt, die mich derzeit an historischen Romanen so nervt. Trotzdem viele Details, interessante Wendungen und spannende Details.
Wer Katharina die Große und die russische Geschichte des achtzehnten Jahrhunderts mag, dem wird dieser Roman sicherlich gefallen.

 

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Ein Gedanke zu “Projekt Bücherregal: der vierte Monat

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