Der lovelybooks-Leserpreis 2015

Ein Teil meiner selbst auferlegten Challenge bis Oktober 2018 ist es, 15 der Gewinnerbücher des lovelybooks-Leserpreises 2015 zu lesen. Also bin ich die Liste durchgegangen und habe mir folgende Werke ausgesucht:

J. J. Abrams, Doug Dorst: S. – Das Schiff des Theseus
Vera Buck: Runa
Ava Dellaira: Love Letters to the Dead
Sebastian Fitzek: Das Joshua-Profil
Rebecca Gablé: Der Palast der Meere
Kerstin Gier: Silber – Das dritte Buch der Träume
Paula Hawkins: Girl on the Train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich
Astrid Lindgren: Die Menschheit hat den Verstand verloren
Anna McPartlin: Die letzten Tage von Rabbit Hayes
Jojo Moyes: Ein Bild von dir
Jojo Moyes: Ein ganz neues Leben
Max Rhode: Die Blutschule
David Safier: Mieses Karma hoch 2
Anna Todd: After passion
Marah Woolf: MondSilberNacht

Glücklicherweise führt die Stadtbibliothek hier einen Großteil dieser Bücher und so stehen die Chancen gut, dass ich diese Liste erfolgreich abschließen werde können – und außerdem hilft auch der soeben endgültig überstandene Geburtstag dabei: unter den Päckchen fand ich sowohl Die letzten Tage von Rabbit Hayes als auch S. – Das Schiff des Theseus (womit ich niiiiiie nie nie gerechnet hätte, weil dieses wunderschöne Werk einfach unglaublich teuer ist, was mich daher umso mehr gefreut hat).

Wie findet ihr Bücher, die ihr lesen wollt?
Ich stehe immer wieder vor dem Problem, dass ich in einer Buchhandlung/in einer Bibliothek einfach alles mitnehmen könnte, was mir in die Finger kommt. Und so wird dann in den allermeisten Fällen einfach gar nichts daraus, denn alles lesen geht eh nicht, und wo soll man anfangen?

Gut gut, man KÖNNTE auf dem eigenen Stapel ungelesener Bücher beginnen, aber das macht ja viel weniger Spaß. Man möchte doch etwas neues, man möchte Geschichten erleben und darin ertrinken und sich Dinge erträumen, man möchte völlig aus der realen Welt gerissen werden und versinken in dem, was da mit Worten gezaubert wurde, man möchte aufhören zu lesen und sich ersteinmal sortieren: Warum bin ich traurig, ist das wirklich meine Traurigkeit oder ist die aus dem Buch? Wie ist das Wetter eigentlich? Was ist heute schon alles passiert? Wie viel Uhr ist es, warum ist plötzlich alles hier dunkel und wo zum Teufel ist der Freund nur hin? Hat er nicht eben irgendwann noch mit/zu mir gesprochen? Fragen über Fragen, und genau das will ich.

Sehr zum Amüsenment des Freundes übrigens, diese temporäre gedankliche Unordnung.

So hoffen wir also beide darauf, dass die Bücher meiner persönlichen Herausforderungsliste so fesselnd sind, dass das mit dem Versinken klappt.
Und wer noch Lesetipps hat, Empfehlungen nehm ich gerne!

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Projekt Bücherregal: Der fünfte Monat

Den Jahresanfang habe ich genutzt, um einen Punkt von meiner 101-Liste abzuhaken: Ich war in der Bibliothek der Studentenstadt und habe mir dort einen Leseausweis besorgt. Nun, gleich zwei Titel auf der heutigen Liste sind daher Bibliotheks-Errungenschaften, und ich freue mich so sehr darüber, endlich wieder so viele Bücher zur Verfügung zu haben! (Nicht, dass ich nicht ohnehin schon unglaublich viele Bücher herumliegen hätte. Das sind andere!)

Dorothy Baker: Zwei Schwestern (24.12. – 5.1.)
Dieses Buch hat mich etwas unbehaglich und schaudernd zurück gelassen, aber es war auch amüsant; sehr empfehlenswert und ein Weihnachtsgeschenk, über das ich mich sehr gefreut habe.

Sebastian Fitzek: Passagier 23 (7.1. – 9.1.)
Passagier 23 war das erste Bibliotheksbuch, das ich zu lesen begonnen habe, und auch dieses hat mich schaudern lassen – wenn auch ganz anders als Zwei Schwestern. Den letzten Abend habe ich ungeplant bis halb zwei damit verbracht, endlich zum Ende zu kommen, weil die Wendungen und die Rasanz zum Ende hin echt den Atem raubt. Gefällt sehr gut!

Vera Buck: Runa (7.1. – 9.1.)
Ebenfalls nicht ohne, an dieser Stelle mehr Grusel als Spannung und unbehagliche (aber vermutlich relativ realistische) Darstellungen der Behandlung von „Geisteskranken“ im 19. Jahrhundert. Auf so vielen Ebenen atemberaubend!

Paula Hawkins: Girl on the Train (10.1. – 13.1.)
Hat mich weniger überzeugt als gehofft – in meinen Augen einfach nicht packend genug. Überraschend, war es doch auf Platz 2 der Thriller/Krimi des Leserpreises von lovelybooks, und in der Sparte hat es mich halt irgendwie nicht so begeistern können.
Aber jetzt auch nicht schlecht, so lala halt.

Thomas Montasser: Monsieur Jean und sein Gespür für Glück (13.1.)
So ein wunderhübsches Buch, so grandios und so zu Tränen rührend, und trotz seiner Vorhersehbarkeit noch spannend.
Meine Worte sind nicht schön genug für dieses Buch, das ich erst einen Tag zuvor zum Geburtstag bekommen und dann viel zu schnell verschlungen hatte.

Robert Seethaler: Der Trafikant (25.12. – 14.1.)
Ein Buch, das ich trotz seiner teils tragischen Thematik sehr gern gelesen habe. Zitat: „Eine merkwürdige Empfindung stieg wie eine dicke Luftblase in seinem Inneren auf, blubberte an der Wirbelsäule entlang und schlüpfte durch den Nacken in den Hinterkopf, wo sie noch eine Weile weich und angenehm herumwaberte.“ (S. 172), genau so etwas meine ich: Seethaler regt mit der Leichtigkeit, mit der er schreibt, zum Nachdenken an. Leseempfehlung!

Max Rhode (Sebastian Fitzek): Die Blutschule (14.1. – 17.1.)
Für meinen Geschmack deutlich zu blutig, aber immerhin hat es mir gezeigt: Thriller auf Horror-Ebene ist halt einfach echt nicht mein Ding. Psychothriller gerne, aber nicht auf diese Weise.

Wünsche

Was ich mir wünschen würde, wäre Spaß am Rausgehen mit Freunden, abends. Einfach mal gemütlich in eine Kneipe, in eine Cocktailbar, zu jemandem nach Hause; etwas essen gehen, etwas trinken gehen, tanzen. Wie schafft man das?

Denn ich hasse es, ich hasse es so sehr. Da sind diese vielen Menschen, die laut sind und stressig. Alle reden gleichzeitig und ich kann mich bei dem Lärm nicht konzentrieren und bekomme Kopfschmerzen. Irgendwann gebe ich es auf, den Gesprächen folgen zu wollen, weil es so anstrengend ist. Und dann? So fremd in der Runde von Menschen, mit denen ich doch eigentlich Spaß haben sollte, weil sie meine Freunde sind!

Nun liegen zwei Monate voller Feieranlässe und Prüfungen vor mir und ich stehe mit großen Augen davor und alles schnürt sich zu. Der einzige Grund, aus dem die Prüfungen mehr Unbehagen bereiten als die Partys, ist die Tatsache, dass ich ersteres machen muss, während ich die Feiern immer auch sein lassen kann. Wäre beides verpflichtend, sähe die Sache wohl anders aus.

Das ätzendste ist vielleicht, dass es einfach niemand versteht. Nicht einmal der Freund, und der versuchts wirklich, aber das kann er einfach nicht verstehen. Als ob ich es verstehen könnte!
All die Jahre konnte ich damit gut leben, war halt alles okay. Andere sind abends am Wochenende raus gegangen, ich halt nicht. Ich hatte zu Hause Spaß, auf dem Sofa. Ich hab Serien geschaut und gelesen, oh so viel gelesen! Ich hab mit der besten Freundin telefoniert, die nur etwas lieber feiern gegangen ist als ich, und ich hatte eine gute Zeit.
Nun aber stresse ich mit meinem offensichtlich nicht gesellschaftstauglichen Sozialverhalten nicht (nur) mich selbst, sondern vielmehr den Freund, der damit irgendwie auch unglücklich ist – hat er doch eine unzufriedene Freundin da sitzen, die selbst nicht so richtig weiß, was sie eigentlich will.

Denn sie will zwar nicht auf diese Partys, aber sie will, dass die Leute wollen, dass sie zu den Partys kommt. Sie will nicht nicht mehr eingeladen werden mit dem Gedanken „Die kommt doch eh immer nicht“, sie will nicht nur das Anhängsel vom Freund sein. Sie will, dass der Freund Spaß hat, aber zugleich, dass er Spaß mit ihr hat. Sie will, dass er feiern geht, wenn er das möchte, aber sie will ihn auch für sich (und sie liegt so ungern bis morgens ohne ihn im Bett).
Vorgestern hatte sie Geburtstag und wird diesen recht groß mit ihrem Freund zusammen feiern. Und was wünscht sie sich?

Eigentlich doch nur, dabei sein zu wollen. Nicht dabei zu sein, nicht eingeladen zu werden – sondern all das auch wollen.
Wie schafft man das?

101 und so

Der Trend ist zwar lange vorbei, aber das hat mich ja bisher noch nie gestört: Während die meisten der „101 Dinge in 1001 Tagen“-Projekte irgendwann dieser Zeit auslaufen und die 1001 Tage zuende sind, habe ich Anfang dieses Jahres eine neue Liste erstellt und werde den Versuch wagen.
Unter meinen 101 Dingen finden sich Sachen, die ich schon immer mal machen wollte, wozu ich aber nie gekommen bin; Sachen, die ich immer vor mir herschiebe; Sachen, die einfach nicht einfach so passieren. Also jetzt dieser Versuch.
Ich erhoffe mir eine Menge davon, aus mehreren Gründen: Ich mag Listen, ich mag es, Dinge abhaken zu können und er geht mir besser, wenn ich mir Dinge vornehme. Trotzdem will ich nicht mit Druck an dieser Sachen herangehen und habe deswegen die Ziele relativ niedrig angesetzt. Außerdem nehme ich mir die Freiheit, einzelne Punkte zu ersetzen.

Nun habe ich also eine Liste von spannenden Dingen, eine Deadline, und zum jetzigen Zeitpunkt eine große Portion Optimismus und Vorfreude auf all das, was da selbstgewählt auf mich zukommt. Na ja, auf fast alles jedenfalls. Vorhang auf!

Startdatum: 11.01.2016
Enddatum: 08.10.2018
Stand am 11.01.16.: Schon 2 von 101 Dingen erledigt

Beginn
001. Einen Anfangspost schreiben (hiermit geschehen)
002. Eine Spardose suchen/finden/besorgen
003. Pro erledigter Aufgabe 2 Euro in die Spardose werfen
004. Monatlich auf mindestens 4 Euro kommen (das sind nur zwei Dinge. Völlig machbar)

Menschen
005. Zweimal die Mädels in Berlin besuchen (0/2)
006. Zweimal die Aachenerin besuchen (0/2)
007. Monatlich eine Postkarte oder einen Brief verschicken (0/33)
008. Freundeslisten bei facebook etc aktuell halten
009. Eine Familienfeier in der eigenen Wohnung veranstalten
010. Eine echte neue Freundschaft schließen
011. Einmal im Monat einfach so Mama anrufen (0/33)
012. Den Freund behalten

Reisen und Ausflüge
013. Drei echte Urlaube: Einen in den Bergen, einen am Meer, einen in einer Stadt (0/3)
014. Dreimal in der näheren Umgebung wandern gehen (0/3)
015. Zweimal ins Theater gehen (0/2)
016. Zwei Kinoabende machen (0/2)
017. Zwei Ausstellungen/Museen besuchen (0/2)
018. Ein Musical besuchen
019. In den Zoo gehen
020. Zwei Events außerhalb von Gebäuden: Barfußpfad, Freilichtmuseum,… (0/2)
021. Eine Autorenlesung besuchen
022. Zu Gast sein bei einer Hochzeit
023. Schlittschuh laufen gehen
024. Ins Planetarium gehen
025. Einen Flohmarkt besuchen
026. Ein Picknick veranstalten
027. In den Kletterpark gehen
028. Eine Mitternachtspremiere besuchen (zum Beispiel Star Wars VIII…)
029. In einen Freizeitpark fahren
030. Tretboot fahren
031. Eine Kletterhalle besuchen (und klettern)
032. Zwei Wochenendtrips unternehmen in Städte, in denen ich noch nicht war (0/2)
033. Zu einer Buchmesse fahren

Kulinarisches
034. Monatlich ein besonderes/neues Rezept ausprobieren (0/33)
035. Das Rezeptbuch aktuell halten
036. Fünf neue Restaurants ausprobieren (0/5)
037. Semmelknödel selber machen
038. Marmelade kochen
039. Dem Freund ein Candle-Light-Dinner kredenzen
040. Einen Monat ohne Süßigkeiten verbringen
041. Gemüsebrühe machen
042. Einen Monat vegetarisch essen
043. Eine Woche Fasten ausprobieren
044. Einen Kochkurs besuchen
045. Ein perfektes Dinner für Freunde kochen
046. Nudeln machen
047. Jedes Jahr einen Geburtstagskuchen für den Freund backen (0/3)
048. Kräuter anpflanzen und verwenden
049. Fisch probieren
050. Brot backen

Körper
051. Die Augenbrauen zupfen lassen
052. Ein Wellnesswochenende gönnen
053. Das Gewicht auf 73 kg bringen
054. Ernsthaft Yoga probieren
055. Von einem Profi massieren lassen
056. Einen Spaziergang pro Monat machen (0/33)
057. Fünfmal Blutspenden (0/5)
058. Vier Uni-Sportkurse belegen (0/4)
059. Zum Zahnarzt gehen
060. Einen neuen Haarschnitt wagen
061. Zum Augenarzt gehen
062. Durchschnittlich eine sportliche Betätigung die Woche schaffen (0/143)
063. Eine andere Haarfarbe wagen

Kreatives
064. Fünf selbstgemachte Geschenke verschenken (0/5)
065. Öfter (=zweimal die Woche) Klavier spielen (0/286)
066. Ein Paar Socken stricken
067. Ein Mandala im Monat ausmalen (0/33)
068. Zwei Fotoalben erstellen (0/2)
069. Mir ein Kleidungsstück nähen

Medien
070. Rezensionen zu allen gelesenen Büchern geschrieben haben
071. Maximal zehn Bücher auf dem SuB
072. 15 mir unbekannte Bücher (beispielsweise beliebteste Werke o.ä.) lesen (0/15)
073. An einem Lesemarathon teilnehmen
074. Einen Abend im Monat ohne Fernseher, PC, Handy verbringen (0/33)
075. Eine Bibliothek in der Studentenstadt ausfindig machen, einen Ausweis beantragen
076. Buchempfehlungen vo zehn Leuten einholen und diese Bücher lesen (0/10)
077. Bücher aussortieren
078. 101 Bücher gelesen haben (0/101)
079. Harry Potter gelesen haben

Beruf/Studium
080. Vier SHK-Jobs machen (oder etwas gleichwertiges) (0/4)
081. Den Bachelor erreicht haben

Wohnung
082. Die Terrassse bepflanzen
083. Mal die Fenster putzen
084. Eine Fritteuse kaufen/schenken lassen
085. Sechsmal den Kühlschrank putzen (0/6)
086. Vorhänge für die Wohnung besorgen
087. Verschiedene thematische Deko besorgen, dekorieren
088. Eine bessere Kleiderschranklösung fürs Schlafzimmer finden
089. Die Berge an Zeit-Ausgaben (lesen und) entsorgen
090. Irgendetwas in der Wohnung renovieren

Dies und das
091. Einen Chor ausprobieren
092. In jeder Straße der Studentenstadt gewesen sein
093. Zu den interessanten Punkten dieser Liste Blogartikel schreiben
094. Nach einem Ehrenamt in der Studentenstadt suchen
095. Bei einem Flohmarkt Dinge verkaufen
096. Alle offenen Gutscheine einlösen
097. Eine Sprache (wieder-)lernen
098. Weihnachtsgeschenke am 30.11. fertig haben (0/3)

Abschluss
099. Einen Abschlusspost verfassen
100. Pro nicht erledigter Aufgabe fünf Euro in die Spardose
101. Eine neue Liste mit 101 Dingen erstellen

Jahresrückblick 2015

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Eine 9, wenn auch knapp. Aber lange nicht mehr so durch und durch glücklich gewesen wie in den letzten 12 Monaten.
Selbst die Tagträume, die ich seit Ewigkeiten mit mir herumtrage und die mir so manches Einschlafen versüßen konnten, habe ich aufgegeben – zu schön ist die Realität, als dass ich mich davonträumen möchte.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Zwischenzeitlich abgenommen, das weiß ich. Dann aber operiert worden, keinen Sport mehr machen dürfen, umgezogen,… Aktuell, also insgesamt? Keinen blassen Schimmer, um ehrlich zu sein.

3. Haare länger oder kürzer?

Etwas kürzer, tippe ich. Wird aber demnächst auch wieder Zeit.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Gar nicht so viel kurzsichtiger wie befürchtet, dafür gabs dann aber nach über fünf Jahren doch mal wieder eine neue Brille, juchee!

5. Mehr Kohle oder weniger?

Weniger. Etwas mehr Miete in der neuen Wohnung, noch weniger BAFöG, aber ich komm ganz gut hin damit.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Weiterhin als studentische Hilfskraft an der Uni, gleichbleibend gut also.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Die neue Wohnung, der eigene Haushalt… Sicherlich mehr.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Eine Runde Scrabble gegen den Freund und ein paar Bücher bei Buchverlosungen.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Auf jeden Fall mehr Sport gemacht und öfter irgendwohin gelaufen, dem positiven Einfluss des Freundes sei Dank.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

So richtig krank, wenn das zählt, war ich eigentlich nur durch die Operation am Finger.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Besagte Operation hat schon ziemlich gestört: Schmerzen, massive Einschränkungen beim Umzug in die neue Wohnung und bis heute Beeinträchtigungen.

12. Der hirnrissigste Plan?

Hm, vielleicht der Kauf eines gemeinsamen Esstischs bevor wir überhaupt eine Wohnung gemietet haben?

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Da fällt mir so gar nichts ein

14. Die teuerste Anschaffung?

Vermutlich die Küche für die neue Wohnung, wenn auch nur von den Vormietern übernommen. Alternativ die neue Brille, aber die hat dankenswerterweise Mama bezahlt.

15. Das leckerste Essen?

Da gabs ziemlich viel leckeres, ich kann mich gar nicht festlegen…

16. Das beeindruckendste Buch?

Endlich, endlich habe ich wieder viel gelesen. Richtig begeistert hat mich dabei vor allem die Sonea-Trilogie, aber auch ein Haufen anderes. Projekt Bücherregal rockt!

17. Der ergreifendste Film?

Doctor Who, auf so vielen Ebenen. Mit Rose und den Doktoren und oha, die Sonderepisode zum 50. Jubiläum war unglaublich…

18. Die beste CD?

Irgendetwas von Mika, die waren alle großartig.

19. Das schönste Konzert?

Ein weiteres Mal Walk Off The Earth, dieses Mal in Begleitung von Familie Belle und Freund.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Dem Freund, definitiv. Praktisch das ganze Jahr schon, theoretisch und offiziell dann immerhin seit August gemeinsam wohnend.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Dem Freund und der Familie.

22. Zum ersten Mal getan?

Mit dem Partner zusammengezogen. Was ein aufregender Meilenstein…

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Gespielt, ein echtes Spiel.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Die Operation, das Wochenende mit des Freundes bester Freundin.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Die neuen Vermieter davon, dass der Freund und ich die Richtigen für die Wohnung sind.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Puh, das ist schwierig… Vielleicht das Dominion-Spiel, das wir Papa Belle geschenkt haben. Es wurde jedenfalls schon begeistert bespielt.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Das weiß ich auch nicht so genau, gab so viele schöne Sachen.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Ich liebe dich.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Wir haben einen Esstisch!

33. Vorsätze fürs neue Jahr

Da kommt nächste Woche noch ein bisschen was zu. Mehr trinken, glücklicher sein, etwas sporten. Das übliche.

34. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!

2014

Kurzer Monatsrückblick (12/15)

Heute kommt nun der letzte Monatsrückblick des Jahres 2015, wie spannend! Und auch im neuen Jahr werde ich dem Konzept Monatsrückblick treu bleiben, denke ich. Eventuell etwas angepasst, eventuell kleinere und größere Veränderungen, aber Rückblicke gibts weiter. Und hier gehts zu dem des letzten Novembers.

Allgemeine Stimmung. Gar nicht so übel, weihnachtsbedingt sogar eigentlich echt ganz gut. Viel Vorfreude, viel Spaß am Verpacken der Geschenke, viel Spaß an Gemeinsamkeit und ziemliche Glücksgefühle, als unverhofft doch ein gemeinsamer Abend zu Weihnachten mit dem Freund drin war.

Bewegen. Etwas mehr bewegt und erneut zum Sportkurs angemeldet (die Halle wurde inzwischen wieder freigegeben, daher findet ein verkürztes Programm statt). Prognose ist daher für 2016 steigend. Ist das jetzt eher gut oder eher schlecht?

Schauen. Wenig Serien gesehen im vergangenen Monat, dafür den kleinen Lord, Weihnachten bei Hoppenstedts, den Silvesterpunsch von Ein Herz und eine Seele und Dinner for One. Im Grunde die ganze Saisonware, abgesehen von Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, das irgendwie an mir vorbeigeschlichen ist.
Außerdem die ersten Folgen des Animes Angel Beats, den mir der Freund untergejubelt hat.

Hören. Wenig Musik gehört, vor allem wenig bei Napster (da ständig mit dem Freund unterwegs). Weihnachtsmusik stand aber hoch im Kurs, und „Erwachsene Männer hören Jan Tenner“ von den Rocketbeans, ebenfalls wegen des Freundes.

Essen. Das beste gabs diesen Monat wahrscheinlich an Weihnachten, möglicherweise der Filettopf mit Kartoffelgratin an Heiligabend. Allerdings war auch das selbstgekochte Weihnachtsessen mit zwei Freunden kurz vor Weihnachten nicht ohne – da gabs Braten, Knödel, Brokkoli und Erbsen. Und den riesigen Haufen Süßigkeiten darf ich wohl auch nicht verschweigen… Dezember eben, der kalorienreichste Monat des Jahres.

Menschen. Erstaunlich viel Zeit mit meistens erstaunlich gut gelaunten Menschen verbracht. Weihnachten mit der Familie geliebt, in Anwesenheit des Freundes noch etwas mehr. Die Wärme zwischen allen zu Heiligabend in der Kirche genossen.
Nebenher viel an die ehemalige beste Freundin gedacht, mit der ich nun tatsächlich das ganze Jahr 2015 keinen Kontakt hatte. Festgestellt, dass sie mir noch immer fehlt, und in Gedanken hin und her geschwankt zwischen Wut und Trauer.

Tiefpunkte. Ultimativer Tiefpunkt am 1. Dezember kurz vor dem Seminarvortrag inklusive Heulkrampf in der Uni. Danach stetige Besserung des Befindens.

Highlights. Weihnachten halt, das war einfach. Oh, und der Besuch im Kino, als wir das Erwachen der Macht gesehen haben. Seitdem habe ich ein Foto von meinem Rudel samt Stormtrooper!