Projekt Bücherregal: Der fünfte Monat

Den Jahresanfang habe ich genutzt, um einen Punkt von meiner 101-Liste abzuhaken: Ich war in der Bibliothek der Studentenstadt und habe mir dort einen Leseausweis besorgt. Nun, gleich zwei Titel auf der heutigen Liste sind daher Bibliotheks-Errungenschaften, und ich freue mich so sehr darüber, endlich wieder so viele Bücher zur Verfügung zu haben! (Nicht, dass ich nicht ohnehin schon unglaublich viele Bücher herumliegen hätte. Das sind andere!)

Dorothy Baker: Zwei Schwestern (24.12. – 5.1.)
Dieses Buch hat mich etwas unbehaglich und schaudernd zurück gelassen, aber es war auch amüsant; sehr empfehlenswert und ein Weihnachtsgeschenk, über das ich mich sehr gefreut habe.

Sebastian Fitzek: Passagier 23 (7.1. – 9.1.)
Passagier 23 war das erste Bibliotheksbuch, das ich zu lesen begonnen habe, und auch dieses hat mich schaudern lassen – wenn auch ganz anders als Zwei Schwestern. Den letzten Abend habe ich ungeplant bis halb zwei damit verbracht, endlich zum Ende zu kommen, weil die Wendungen und die Rasanz zum Ende hin echt den Atem raubt. Gefällt sehr gut!

Vera Buck: Runa (7.1. – 9.1.)
Ebenfalls nicht ohne, an dieser Stelle mehr Grusel als Spannung und unbehagliche (aber vermutlich relativ realistische) Darstellungen der Behandlung von „Geisteskranken“ im 19. Jahrhundert. Auf so vielen Ebenen atemberaubend!

Paula Hawkins: Girl on the Train (10.1. – 13.1.)
Hat mich weniger überzeugt als gehofft – in meinen Augen einfach nicht packend genug. Überraschend, war es doch auf Platz 2 der Thriller/Krimi des Leserpreises von lovelybooks, und in der Sparte hat es mich halt irgendwie nicht so begeistern können.
Aber jetzt auch nicht schlecht, so lala halt.

Thomas Montasser: Monsieur Jean und sein Gespür für Glück (13.1.)
So ein wunderhübsches Buch, so grandios und so zu Tränen rührend, und trotz seiner Vorhersehbarkeit noch spannend.
Meine Worte sind nicht schön genug für dieses Buch, das ich erst einen Tag zuvor zum Geburtstag bekommen und dann viel zu schnell verschlungen hatte.

Robert Seethaler: Der Trafikant (25.12. – 14.1.)
Ein Buch, das ich trotz seiner teils tragischen Thematik sehr gern gelesen habe. Zitat: „Eine merkwürdige Empfindung stieg wie eine dicke Luftblase in seinem Inneren auf, blubberte an der Wirbelsäule entlang und schlüpfte durch den Nacken in den Hinterkopf, wo sie noch eine Weile weich und angenehm herumwaberte.“ (S. 172), genau so etwas meine ich: Seethaler regt mit der Leichtigkeit, mit der er schreibt, zum Nachdenken an. Leseempfehlung!

Max Rhode (Sebastian Fitzek): Die Blutschule (14.1. – 17.1.)
Für meinen Geschmack deutlich zu blutig, aber immerhin hat es mir gezeigt: Thriller auf Horror-Ebene ist halt einfach echt nicht mein Ding. Psychothriller gerne, aber nicht auf diese Weise.

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