Glücksmomente 29/2015

Eine weitere Runde Glücksmomente:
Am Montag durch dicke, schwüle Luft gelaufen, als es plötzlich begann, mit dicken Tropfen zu regnen. Angst vor Blitz und Donner ignoriert und durch den Regen um die Uni gelaufen, das war herrlich; dann waren wir Dienstagabend bei den aktuellen Mietern unserer zukünftigen Wohnung und haben den Übernahmepreis für die Küche besprochen. Das bedeutet, wir haben nun offiziell eine Küche für die neue Wohnung und Belle könnte durch die Decke gehen vor Freude. Yeah!
Nach einem langen Unitag am Donnerstag nötigte ich den Freund, mit mir spazieren zu gehen. Ich brauchte eine Dosis Sonne und Wind, nachdem wir entspannte zwölf Stunden in den Räumen der Universität verbracht hatten. Der Weg führte uns querfeldein, später durch Sträucher, Zäune und Brennnesseln. Das kann glücklich machen? Aber ja doch! Auch wenn der Freund teilweise etwas unglücklich drein schaute, ich fühlte mich wie in meiner Kindheit, als wir durch mannshohes Gras über die Weiden hinter Oma Belles Bauernhaus stromerten. Ein ganz dicker, erinnerungsbedingter Herzpochmoment, als wir dann später außer Atem wieder auf befestigten Wegen ankamen (Ich fürchte allerdings, der Freund wird für diese Route wohl kein weiteres Mal zu begeistern sein).
Kurz darauf fanden wir eine Bank in der Sonne, er legte seinen Kopf in meinen Schoß und wir genossen gemeinsam die untergehende Sonne. Es gibt ein wundervolles Lied von den Webb Sisters, in dem sehr treffend formuliert wird „I always know what’s right when you’re in my arms“. Das trifft den Nagel so sehr auf den Kopf und deshalb ist jede Sekunde, die der Freund in meinen Armen genießen mag, irgendwie ein Glücksmoment.
Der Rest der Woche (inklusive des Wochenendes) standen im Zeichen der Algebra und nur am Sonntag brachten Mama Belle und das Bruderherzchen ein bisschen Licht mit, als sie zum Burgeressen in die Unistadt kamen.
Alles in allem eher anstrengend als glücklich derzeit, aber das wird sicherlich bald besser. Toi toi toi…

Glücksmomente 28/2015

Normalerweise sammelt Pia von daily-pia.de jede Woche Glücksmomente und für diese Woche hatte ich mir fest vorgenommen, dort auch mal mitzumachen. Stellvertretend dieses Mal jedoch bei blumenpost.
Vorhang auf!

Am Montag waren wir nach einem langen, warmen Unitag abends im Freibad. 1000 Meter geschwommen, ein Glücksmoment der anderen Art – wieder einmal mich selbst besiegt. Da nach dem Freibadbesuch noch eingekauft werden musste, konnten wir uns am örtlichen Real noch leckere Döner gönnen, was gibt es besseres? Und auch der Einkauf bot mit der einen oder anderen Anschaffung für die neue Wohnung Glückskribbel-Potential.

Der Dienstag wartete übertrieben früh (wie gut, dass das Semester bald vorbei ist) mit Muskelkater auf. Ja, auch das kann glücklich machen, zeigt es doch, dass man etwas geleistet hat.

Mittwoch und Donnerstag überzeugten durch warme Temperaturen, aber der erste richtige Glücksmoment kam erst am Freitag. Nach einem warmen Unitag, der mit einer Vorlesung begann und mit einem Sondervortrag anlässlich des diesjährigen Weierstraß-Jahres endete (bei dem wir einen waschechten Träger der Fields-Medaille aus der Nähe sehen konnten!), verbrachten wir den heißen Abend bei frisch umgezogenen Freunden auf dem Balkon. Viel gegessen, eine große Runde durch den Park gemacht und einige schöne Fotos.

Der Rest des warmen Wochenendes wurde zum Regenerieren genutzt, auch sehr angenehm. In diesem Sinne: bis zu den nächsten Glücksmomenten!